Forschungsprojekt EPIO
Das Forschungsprojekt „EPIO - Evaluierung und Erforschung von Konzeptionen für die Produktion und Integration von OPV in den Anwendungsbereichen Architektur, Life Science und Textilien“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Bekanntmachung „Organische Photovoltaik“ gefördert wird, startete am 01.03.2009.
Das Ziel des Projektes besteht in der Umsetzung der Vorteile der organischen Photovoltaik (OPV), die insbesondere in der Möglichkeit liegen, sie flexibel, großflächig, leicht sowie massenproduktionstauglich im Rolle zu Rolle Prozess herzustellen. OPV eignet sich, wie auch andere organische Bauelemente zum Einsatz in mobilen Geräten und Anlagen. Gerade durch die Kombination von OPV, organischen Leuchtdioden (OLEDs), Polymerelektronik und Energiespeichertechnologien ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten.
Aufgrund des Potenzials, neue Funktionen wie Flexibilität und Teiltransparenz zu ermöglichen, werden für den Markteintritt solcher Systeme insbesondere Anwendungen in den Bereichen Architektur, Life Science und Bekleidung gesehen.
Das Konsortium besteht aus den 4 Unternehmen: 3D-Micromac AG, Chemnitz; VARTA Microbattery GmbH, Ellwangen; Hexonia® GmbH, Nettetal und Büro freiräumer, Potsdam; sowie den 3 Forschungsinstituten: Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung, Golm; Institut für Hochfrequenztechnik der TU Braunschweig und Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz. Weitere Partner im Projekt sind das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart und das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen. Die Verbundprojektleitung übernimmt die 3D-Micromac AG.
Die Unternehmen Coherent GmbH, Dieburg; Stiebel Eltron GmbH & Co. KG, Holzminden; sowie Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH, Seelze; werden das Konsortium als assoziierte Mitglieder unterstützen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt hat ein Gesamtvolumen von 4,5 Mio. €.
